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Kyocera erwirbt alle Anteile der H.C. Starck Ceramics GmbH, Hersteller von Hochleistungskeramik mit Sitz in Deutschland

  • Feinkeramik-Komponenten
  • Unternehmen

Kyoto/Neuss – 04. Februar 2019. Kyocera Corporation hat heute bekannt gegeben, dass sich die europäische Zentrale, die Kyocera Fineceramics GmbH mit Sitz in Deutschland, mit H.C. Starck GmbH über den Erwerb aller Anteile ihrer Tochtergesellschaft H.C. Starck Ceramics GmbH, einer europäischen Produktions- und Vertriebsgesellschaft für Hochleistungskeramik mit Sitz in Selb, Deutschland, geeinigt hat. H.C. Starck Ceramics wird Teil der Kyocera Gruppe und im Frühjahr 2019, nach Zustimmung zuständiger Behörden, den Betrieb aufnehmen1.

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Headquarters building of H.C. Starck Ceramics GmbH

Hintergrund und Ziele der Übernahme 

Seit seiner Gründung im Jahr 1959 hat Kyocera Feinkeramikkomponenten für unterschiedliche Marktsegmente geliefert, darunter Industrieanlagen, Kommunikationsgeräte, medizinische Geräte und Anlagen für erneuerbare Energien. Durch den Einsatz von Technologien, die auf langjähriger Forschung, Entwicklung und Herstellung von Feinkeramik basieren, hat Kyocera die Entwicklung zahlreicher anderer Industrien unterstützt.  

Während Kyocera in den letzten Jahren in Japan und den USA in die Steigerung der Produktionskapazität von Feinkeramikkomponenten investiert hat, verfügt das Unternehmen in Europa derzeit noch nicht über eine Einrichtung zur Herstellung von Feinkeramikkomponenten. Durch die Nutzung der Produktionsanlagen von H.C. Starck Ceramics wird Kyocera nun in der Lage sein, schnell auf Kunden in Europa zu reagieren und die wachsende Marktnachfrage von Feinkeramikkomponenten für Industriemaschinen zu decken. 

H.C. Starck Ceramics wurde 1985 unter dem Namen „Hutschenreuther Technische Keramik" gegründet und wurde 2001 Teil der H.C. Starck-Gruppe. H.C. Starck Ceramics verfügt über eine reaktionsgebundene Siliziumkarbid-Prozesstechnologie (RBSiC2), eine für Kyocera neue Technologie, die die Herstellung großer sowie komplex geformter Keramikteile mit einer sehr hohen Steifheit ermöglicht. Das neu erworbene Unternehmen bringt zudem hocheffiziente Produktionsanlagen mit modernen Technologien wie künstlicher Intelligenz (AI) mit. 

Durch die Akquisition von H.C. Starck Ceramics, die mit dem Besitz an feinkeramischen Produktionsanlagen in Europa und innovativen Technologien einhergeht, will Kyocera den Feinkeramikvertrieb weltweit weiter ausbauen.

Übersicht über H.C. Stark Ceramics GmbH

Firmenname H.C. Starck Ceramics GmbH
CEO Dr.-Ing. Carsten Russner
Gründung 1985
Standort Selb, Bayern, Deutschland
Unternehmensüberblick Herstellung und Vertrieb fortschrittlicher Keramikkomponenten
Mitarbeiter 213 (Stand: 31. Januar 2019)

1 Der Abschluss der Akquisition steht unter dem Vorbehalt der Einreichung von Zulassungsanträgen und der Einholung von Genehmigungen von Verwaltungsbehörden, die unter den kartellrechtlichen und investitionsbezogenen Vorschriften in den jeweiligen Ländern erforderlich sind.

2 Das reaktionsgebundene Siliziumkarbid (RBSiC) ist eine Art von Keramik, die beim Brennen das Maß nicht verändert.

Für weitere Informationen zu KYOCERA: www.kyocera.de

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